IT

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Desktop as a Service

Über ein vom Dienstleister bereitgestelltes Netzwerk von überall auf der Welt auf den Rechner in der eigenen Firma zugreifen. Mit Desktop as a Service (DaaS) einer Weiterentwicklung der Desktop-Virtualisierung sowie des Cloud-Services wird das nun möglich.

In diesem Beitrag sprechen wir über die möglichen Anwendungsfelder in der Industrie und deren Vorteile. Zusätzlich schauen wir uns den Markt der Dienstleister an und gehen auf die Kundengruppen ein.

Daher ist dieser Beitrag vor allem für:

  • Mittelständische Unternehmen
  • Service-Provider, die in den deutschen Markt eintreten wollen
  • Alle, die einen näheren Einblick zu dem Thema erhalten wollen

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist Desktop as a Service?

Service Geschäftsmodelle wie Software as a Service (SaaS), oder Platform as a Service (PaaS) gibt es heutzutage immer mehr und während die einen bereits über das Everything as a Service (XaaS) sprechen, etabliert sich DaaS gerade im internationalen Markt. Zur Erklärung: Service Geschäftsmodelle bieten keine Lizenzen an, sondern nur die einfache Benutzung. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Ideen, welche weiteren Services man anbieten könnte.

DaaS zeichnet sich dadurch aus, dass der physische Computer im Unternehmen auf verschiedene, serverbasierte virtuelle Maschinen verteilt wird. Dieses Vorgehen hat für Unternehmen imense Vorteile, welche im Folgenden auch noch diskutiert werden. Die Nutzung dieses Services wird von einem Dienstleister bereitgestellt und die Mindestanfordung an die IT des Unternehmens ist ein Thin Client (welcher lediglich an- und ausgeschaltet werden kann).

Wie weit ist der Markt?

International gehen die Marktforschungsinstitute von 500 Millionen Euro Einnahmen im Jahr 2017 aus, welche die Dienstleister mit DaaS generiert haben. Darüber wie stark diese Zahl in Zukunft steigt sind sich die verschiedenen Institute uneins. Wir haben uns verschiedene Meinungen angeschaut und halten 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2024 für realistisch1.

Die Kunden der DaaS-Dienstleister werden immer größer. Während im Jahr 2015 noch ein Großteil der Kunden unter 100 Mitarbeiter hatten (63 %), steigt der Anteil im Bereich 100 – 500 Mitarbeiter sowie im Bereich > 500 Mitarbeiter stetig. Das zeigt, dass der Markt sich entwickelt und immer mehr Unternehmen den hohen Wert der Dienstleistung erkennen.

Die Kundenbranchen sind vielfältig, aber es lassen sich dennoch Tendenzen ableiten. So sind die Vorreiter das Baugewerbe, der Finanzsektor und Produktionsunternehmen2.

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Wie können Sie DaaS in Ihrer IT nutzen?

Mit der Nutzung eines der vielfältigen Angebote des deutschen Marktes im Bereich DaaS gehen einige Vorteile für die Unternehmen einher. Unsere Top 3 Vorteile wollen wir in diesem letzten Abschnitt unseres Beitrags nun besprechen.

Vorteil #1: Die Entlastung der IT-Abteilung

In vielen unserer Publikationen und Videobeiträgen sprechen wir von der fokussierten Einsatzplanung der limitierten IT-Ressourcen. Dabei besteht der größte Mangel wohl im fehlenden Personal. Mit einem DaaS-Dienstleister befreien Sie Ihre IT-Abteilung von vielen Routineaufgaben, was Ihnen wiederum Zeit für anspruchsvollere und nicht-outsourcebare Aufgaben freiräumt.

Vorteil #2: Hardwarekosten senken

Wenn Unternehmen konsequent auf die Nutzung von Thin Clients umsteigen erhalten enorme Kosteneinsparungen im Bereich der Hardware, denn diese Clients sind deutlich günstiger als volständige Computer-Arbeitsplätze und weisen einen geringeren Wartungsaufwand auf. Die Ausführung von anspruchvollen Programmen findet in der virtuellen Maschine statt und die technischen Voraussetzungen der Programme müssen somit nicht mehr vom lokalen Computer erfüllt werden.

Vorteil #3: Flexibilität und Motivation der Mitarbeiter steigern

Gerade in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich der Vorteil des flexiblen Arbeitens und das Homeoffice wird in Zukunft nch deutlich populärer. DaaS gibt Ihnen die technischen Möglichkeiten an die Hand Homeoffice kostengünstig umzusetzen. An Ihnen liegt es dann Ihre Prozesse darauf auszurichten.

Es sprechen viele Argumente für diese Dienstleistung, doch die Umsetzung ist nicht immer leicht. Daher arbeiten wir aktuell an einem Guide für den deutschen Markt. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie sich gerne hier eintragen. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung, wenn das Handbuch fertig ist.

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Quellen

1: Value Market Research, Global Desktop as a Service Market Report 2018 – 2025, 2018

2: Citrix, DaaS Market Report 2016,

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Robotic Process Automation

Roboter erhalten immer mehr Einzug in unser alltägliches Leben. Was vor einigen Jahren noch Science-Fiction war, wird heute immer mehr zur Realität. Ruft man beim Telekom-Kundenservice an, werden die wichtigsten Daten zunächst von einem Chatbot abgefragt. In Produktionen gibt es seit Jahren Roboter und immer mehr Unternehmen erkennen den Mehrwert für sich. Prozesse automatisieren mit Robotic Process Automation (RPA) ist einer der größten IT-Trends unserer Zeit.

In diesem Beitrag sprechen wir über das Thema Robotic Process Automation, den deutschen Markt und die Chancen für Ihr Unternehmen.

Daher ist dieser Beitrag vor allem für:

  • Mittelständische Unternehmen
  • Service-Provider, die in den deutschen Markt eintreten wollen
  • Alle, die einen näheren Einblick zu dem Thema erhalten wollen

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist Robotic Process Automation?

Die Automatisierung von Unternehmensprozessen schreitet immer weiter voran. Hieß es vor einigen Jahren noch “schlanke Prozesse” heißt es mittlerweile eher “automatisierte Prozesse” und das aus guten Grund. Automatisierung spart Zeit und ist weniger fehleranfällig.

Bewältigt wird diese Automatisierung oftmals mit Hilfe von Robotern, Chatbots oder Algorithmen. Bei der Robotic Process Automation geht es in speziellem darum mit Hilfe von Software manuelle Tätigkeiten überflüssig zu machen und so einzelne Teile von Geschäftsprozessen vollständig zu automatisieren. Es geht nicht um die vollständige Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Wie weit ist der deutsche Markt?

In einer kleinen, nicht repräsentativen Untersuchung mit 52 teilnehmenden Entscheidern deutscher Unternehmen, gaben 45 % an die RPA Technologie bereits einzuführen. Damit steht das Trendthema kurz vor der Etablierung und die Frage ist welche Anbieter sich in Deutschland durchsetzen werden1.

Weltweit liegen die Anbieter UiPath, Blue Prism und Automation Anywhere weit vorne.

Einer umfangreicheren Studie aus dem Jahr 2019 kann entnommen werden, dass 55 % der Unternehmen in Deutschland bereits ein RPA Service nutzen. Das Potential ist aber noch lange nicht ausgeschöpft, denn viele Bereiche erkennen aktuell erst die Möglichkeiten und mit der Weiterentwicklung der Technologie werden sich immer neue Bereiche automatisieren lassen2.

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Wie können Sie Roboter in Ihrem Unternehmen nutzen?

RPA zielt nicht darauf ab Geschäftsprozesse zu beeinträchtigen und ist nicht mit riesigen Investitionssummen verbunden. Mit Softwarerobotern sollen assistierende, wiederkehrende Prozesse automatisiert werden. Ein gutes Beispiel ist hier der im Intro erwähnte Chatbot der Telekom. Die Call-Center Mitarbeiter müssen immer wieder die gleichen Fragen zu Beginn eines Gesprächs stellen:

  • Kundennummer eingeben
  • Geburtsdatum abfragen
  • Genehmigung für die Aufzeichnung des Gesprächs

Diese Aufgabe kann genauso gut von einem Chatbot erledigt werden und spart den Mitarbeitern die langweilige und zeitraubende Routinearbeit. Zusätzlich kommen die Kunden schneller an einen freien Mitarbeiter.

Für Sie sieht der Prozess der Einführung im Groben so aus:

  1. Suchen Sie nach Routinearbeiten
  2. Kalkulieren Sie wie viel Zeit diese täglich Kosten
  3. Sprechen Sie entsprechende Anbieter an
  4. Vergleichen Sie die Kosten mit den Ersparnissen
  5. Tätigen Sie die Investition

Es sprechen viele Argumente für diese Dienstleistung, doch die Umsetzung ist nicht immer leicht. Daher arbeiten wir aktuell an einem Guide für den deutschen Markt. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie sich gerne hier eintragen. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung, wenn das Handbuch fertig ist.

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Quellen

1: Capgemini, Studie IT Trends 2020, Februar 2020

2: Grohmann Business Consulting, Kundendatenmanagement 2019

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Big Data Security Analytics

Big Data hat nicht nur diverse Vorteile für Unternehmen, sondern kann auch selbst zum Brandherd werden. Die enormen Datenmengen sicherheitsrelevanter Ereignisse müssen von skalierbaren Algorithmen untersucht werden. In diesem Beitrag sprechen wir über den deutschen Markt für Big Data Security Analytics und wie diese Technologie den Unternehmen hilft.

Daher ist dieser Beitrag vor allem für:

  • Mittelständische Unternehmen
  • Service-Provider, die in den deutschen Markt eintreten wollen
  • Alle, die einen näheren Einblick zu dem Thema erhalten wollen

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist Big Data Security Analytics?

Während sich in jedem Unternehmensbereich die Daten ansammeln, ist dies auch im Security-Bereich der Fall. Die riesigen Datenmengen bietet sehr viele Chancen bei der Bedrohungsanalyse, das Problem ist allerdings in erster Linie die Skalierbarkeit der vorhandenen Analyse-Tools. Hier kommt Big Data Security Analytics ins Spiel. In diesen Bereich preschen aktuell die SIEM (Security Information and Event Management) Dienstleister vor. Diese sammeln Sicherheitsrelevante Vorfälle und analysieren die historischen Daten mit Hilfe der Big Data Analytics.

Big Data Security Analytics beschreibt demnach die Analyse sicherheitsrelevanter Datenmengen mit Hilfe von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz. Der Vorteil liegt darin, dass große hetrogene und oftmals wenig strukturierte Datenmengen schneller bearbeitet, analysiert und genutzt werden können.

Wie weit ist der deutsche Markt?

Wir haben bereits angesprochen, dass in erster Linie die SIEM Dienstleister in diese Richtung agieren. In diesem Bereich gibt es einige Anbieter auf dem deutschen Markt, da die Dienstleistung an sich bereits seit Jahren existiert. Der weltweit wohl bekannteste und erfolgreichste Anbieter ist die Firma Splunk.

SIEM Lösungen standen vor nicht allzu langer Zeit in der Kritik, dass sie den Personalaufwand nicht dem verlangten Preis entsprechend senken und so auf der einen Seite nicht rentabel für Unternehmen sind und auf der anderen Seite nicht die gewünschten Ergebnisse liefern. Das soll sich nun auch durch Big Data Security Analytics ändern.

Die Frage sollte daher nicht ausschließlich lauten wie Groß der deutsche Markt für einen entsprechen Anbieter ist, sondern: können wir eine gute Lösung bieten und so die Konkurrenz outperformen?

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Wie können Sie Big Data in Ihrer IT-Security nutzen?

Es erscheint aus kostentechnischen Gründen nicht sinnvoll eigene Datenanalylisten einzustellen, die eine entsprechende Analyse aufbauen und programmieren. Für Konzerne mit eigenen SOC’s ist dies zwar nahezu alternativlos, aber gerade für mittelständische Unternehmen ist eine andere Vorgehensweise zielführender.

Gerade weil SIEM-Anbieter weitere wichtige Aufgaben der IT-Security für Sie übernehmen, ist eine Kooperation sehr sinnvoll. Wichtig für Unternehmen ist in diesem Zusammenhang eine umfassende Analyse der benötigten Services und der Vergleich der deutschen Anbieter. Sie haben (in den meisten Fällen) ein Problem mit internationalen Anbietern in Bezug auf die DSGVO. Im europäischen Bereich sollte das noch möglich sein, aber Drittländer bergen unnötigen Aufwand für Sie.

Es sprechen viele Argumente für diese Dienstleistung, doch die Umsetzung ist nicht immer leicht. Daher arbeiten wir aktuell an einem Guide für den deutschen Markt, in dem wir die Anbieter vergleichen. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie sich gerne hier eintragen. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung, wenn das Handbuch fertig ist.

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Augmented Analytics

Was bedeutet Augmented Analytics für mein Unternehmen? Wird aus Daten in mittelständischen Unternehmen das herausgeholt, was sie können? Wie wird diese Technologie in Zukunft aussehen?

Dieser Beitrag soll Ihnen dabei helfen, einen ersten Einblick in dieses vielseitige und zukunftsträchtige Thema zu erhalten. Auch mittelständische Unternehmen sollen die Möglichkeiten nutzen können, welche mit dem automatischen Beziehen und Nutzen von Daten einhergehen. Außerdem wollen wir Ihnen einen Einblick darüber geben, warum Augmented Analytics auch für den deutschen Markt interessant ist. Daher ist dieser Beitrag vor allem für:

  • Mittelständische Unternehmen
  • Service-Provider, die in den deutschen Markt eintreten wollen
  • Alle, die einen näheren Einblick zu dem Thema erhalten wollen

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist Augmented Analytics?

Bei Augmented Analytics handelt es sich um die Zukunft der Datenanalyse. Mittels verschiedener IT-Werkzeuge, welche statistische und linguistische Technologien verwenden, werden Unternehmensdaten und weitere Informationen gesammelt. Diese Informationen werden mit Hilfe von Artificial Intelligence und Machine Learning verarbeitet, anschließend wird die Auswahl des richtigen Algorithmus von unterschiedlichen Tools automatisiert, um verschiedene Data-Science-Analysen durchzuführen. Durch dieses Verfahren werden professionelle Datenwissenschaftler auf Dauer nicht mehr benötigt, da z.B. die Auswertung der Informationen nicht mehr zwingend durch einen Data Scientist durchgeführt wird. Aus den ausgewerteten Daten werden anschließend zum Beispiel Handlungsempfehlungen abgeleitet. Das Ziel ist es, die Tätigkeiten der Mitarbeiter zu optimieren und ihnen mit Hilfe der automatisierten Datenaufbereitung und Erstanalyse Entscheidungen abzunehmen.

Welche Tools helfen mir bei Augmented Analytics

Mithilfe der richtigen Tools ist die Nutzung von Augmented Analytics nicht nur für Data Scientists oder Data Analysts verfügbar. Der Nutzer hat oftmals die Möglichkeit, die relevanten Daten in Suchfunktionen ähnlich wie Google sie anbietet, oder mithilfe von Sprachsteuerungen zu finden. Mögliche Tools gehen von starren und einfachen Visualisierungen über Dashboards und interaktive Visualisierungen, bis hin zu Machine Learning und Coding. Je nach Genauigkeit der Datenanalyse variiert die Relevanz der verschiedenen Werkzeuge. Sie müssen sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, was genau Sie alles aus Ihren Daten herausholen wollen und wie aufwendig das Ganze gestaltet werden soll. Für die Recherche nach dem passenden Tool können Sie sich unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Reichen starre Visualisierungen von Daten in Form von einer Bilddatei?
  • Welche Anforderungen bestehen für Visualisierungen oder statistische Funktionalitäten?
  • Sollen mehrere Nutzer an einer Analyse zusammenarbeiten können?
    • Wenn ja: Wie sehr soll die Zusammenarbeit unterstützt werden? Wie ist deren Aufgabenverteilung?
  • Inwiefern soll das Tool z. B. Machine Learning unterstützen?

Bei Augmented Analytics handelt es sich um die Zukunft der intelligenten Datenanalyse. Dadurch ist das Thema noch von vielen Neuerungen betroffen, welche sich hauptsächlich in Veränderungen in den verschiedenen Vorgängen und Tools bemerkbar machen. Wenn Sie regelmäßig von den Neuerungen im Bezug auf diese Technologie benachrichtigt werden wollen, tragen Sie sich gerne hier ein:

Wie sieht die Zukunft von Augmented Analytics auf dem deutschen Markt aus?

Die Prognosen sprechen für diese Technologie: Im Jahr 2018 betrug das weltweite Marktvolumen für Augmented Analytics 4,690 Mrd. USD. Experten gehen von einer Wachstumsrate von 25,6 % aus, so dass bis 2026 ein Marktwert von ca. 31.069,7 Mrd. USD prognostiziert wird.

Die Wichtigkeit in Deutschland spiegelt sich hauptsächlich in der stark steigenden Nachfrage nach geeigneten Datenwissenschaftlern oder anderen IT-Experten wieder. Der Bedarf nach geeigneten Data Scientists ist im Jahr 2017 weltweit bereits 60 % größer als das bestehende Angebot. In einer Studie aus dem Jahr 2017 wurde für das Jahr 2018 der fünffache Bedarf zu bestehenden Fachkräften prognostiziert, welche Fähigkeiten im Datenmanagement und in der Dateninterpretation aufweisen können.

Laut einer Umfrage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aus dem Jahr 2019 sehen ca. 50 % der in Deutschland ansässigen Unternehmen den Fachkräftemangel vor allem in den MINT-Berufen als größte Gefahr für die Geschäftsentwicklung. Im Jahr 2010 waren es noch 16 %. Vor allem in der IT hat sich der Fachkräftemangel innerhalb von zwei Jahren um 51 % auf 124.000 erhöht1.

Mithilfe von Augmented Analytics und den verschiedenen Tools haben sowohl kleine als auch große Unternehmen die Chance, trotz fehlender Fachkräfte die Unternehmensdaten und Informationen bestmöglich zu nutzen. Sollten Sie nähere Informationen zu den Marktzahlen in Deutschland benötigen oder eine Analyse für den Augmented Analytics Markt benötigen, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

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Quellen

1: BMWI, aufgerufen am 13.04.2020

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Predictive Intelligence

In die Zukunft zu schauen galt lange Zeit als Bauernfängerei, doch mit neuen Algorithmen und Machine Learning ist dies nun, unter einer gewissen Wahrscheinlichkeit, Realität.

Dieser Beitrag beschäftigt sich auf der einen Seite mit dem deutschen Markt für Predictive Intelligence. Welche Chancen birgt das Trend-Thema für Dienstleister und Software-Unternehmen?

Auf der anderen Seite schauen wir uns das Thema aus der Sicht eines Unternehmers an und besprechen wie Sie die Predictive Intelligence in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist Predictive Intelligence?

Predictive Intelligence (oder auch Predictive Analytics) beschäftigt sich mit der Analyse von Datenmengen. Aus historischen Daten werden durch Machine Learning Schlüsse auf die Zukunft gezogen. Das funktioniert immer nur unter einer gewissen Wahrscheinlichkeit, da auch die intelligenteste Maschine mit dem größten Datenschatz bewaffnet nicht die Zukunft zu 100 % voraussagen kann. Unter normalen Umständen kommt sie aber nah dran.

Die Algorithmen der Predictive Intelligence werden heutzutage vorwiegend im Marketing Bereich eingesetzt, zum Beispiel, um Kundenwünsche zu antizipieren.

Wie sieht der deutsche Markt für Predictive Intelligence Produkte aus?

In einer Befragung aus dem Jahr 2018 sagten über 60 % der teilnehmenden Unternehmen, dass Predictive Analytics eine große bis sehr große Bedeutung in Zukunft haben wird. Unter 15 % gehen von einer geringen Bedeutung aus.

Es scheint klar zu sein, dass Predictive Analytics unsere Zukunft bestimmen wird, doch wie sieht der Status Quo aus? Aktuell sind es vor allem die großen Unternehmen die entsprechende Projekte umgesetzt haben, oder die Analytics beständig einsetzen.

Während man vermehrt nur von Marketing Anwendungen hört, findet sich Predictive Analytics bereits nahezu in allen Bereichen. So nutzen 57,3 % der Befragten die Software im Bereich der Geschäftsführung, oder 52,3 % im Bereich Finanz / Steuer / Controlling1.

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Wie können Sie die Predictive Intelligence in Ihrem Unternehmen nutzen?

Wie bereits im vorherigen Absatz angedeutet findet sich die Software in sehr vielen verschiedenen Bereichen wieder und erreicht in einer Vielzahl sehr lukrative Ergebnisse. Vorhersagen aufgrund von historischen Daten können immer da getroffen werden, wo Daten zu finden sind. In nahezu jedem dieser Bereiche kann dann eine Vorhersagesoftware Kosten sparen, oder den Absatz steigern.

Für Sie als Unternehmer ist es daher zunächst wichtig die Datenerhebung in Bereichen wie der Produktion, der Logistik oder dem Marketing voranzutreiben. Diese Daten müssen dann aufbereitet werden und an eine entsprechende Softwarelösung eingebettet werden. Dazu gibt es in den verschiedenen Bereichen natürlich unterschiedliche Anbieter und entsprechend auch unterschiedliche Vorgehensweisen.

Es sprechen viele Argumente für diese Dienstleistung, doch die Umsetzung ist nicht immer leicht. Daher arbeiten wir aktuell an einem Guide für den deutschen Markt. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie sich gerne hier eintragen. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung, wenn das Handbuch fertig ist.

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Quellen

1: IDG Research Services, Studie Predictive Analytics 2018

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Managed Detection & Response Services

Wie bekommen Sie von möglichen Cyberattacken auf Ihr Unternehmen Kenntnis? Können Sie fachgerecht reagieren? 279 Tage dauerte es im Jahr 2019 durchschnittlich bis ein Datenleck gefunden und beseitigt wurde1. Mit einem guten Managed Detection and Response Dienstleister wird diese Zahl und die damit verbundenen Kosten sowie Informationsverluste drastisch gesenkt.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Marktdurchdringung in Deutschland und bietet Unternehmern die Möglichkeit in das Thema Einblick zu erhalten. Wir richten uns direkt an folgende Personengruppen:

  • Service-Provider für deutsche Unternehmen
  • Unternehmer, die Ihr Unternehmen schützen wollen

Vorab die Frage an Sie: Zu welcher Gruppe zählen Sie sich?

Was ist ein MDR Dienstleister?

MDR-Dienste (Managed Detection and Response) erweitern die Funktionen für Sicherheitsüberwachung, -erkennung und -reaktion rund um die Uhr über einen ergebnisorientierten Ansatz. Die Anbieter können eine Kombination aus Host- und Netzwerkschichttechnologien sowie erweiterte Analysefunktionen, Bedrohungsinformationen, forensische Daten und menschliches Fachwissen für Untersuchungen, Bedrohungssuche und Reaktion auf erkannte Bedrohungen verwenden.

Der Service wird in Deutschland oftmals nicht unter der von Gartner erdachten Definition gehandhabt. Machen Sie sich auf der Suche nach einem entsprechenden Anbieter die Unterschiede zu Endpoint Detection and Response sowie zu Managed Services klar. Lassen Sie sich entsprechend beraten.

Wie sieht der deutsche Markt für Managed Detection and Response Services aus?

Während die Dienstleistung international bereits in vollem Hype ist, wird der deutsche Markt aktuell noch entwickelt. Das sieht man zum Beispiel an der Anzahl von Anbietern, oder an den Suchanfragen und -ergebnissen in Google.

Der Markt für IT-Security hingegen ist ein viel-besprochenes Thema in Deutschland und die Budgets der Unternehmen steigen von Jahr zu Jahr. Managed Service Dienstleister entwickeln sich seit Jahren immer stärker und brauchen sich dabei nicht einmal auf eine bestimmte Branche zu spezifizieren. 77 % sind nicht spezialisiert2.

Beflügelt wird das Thema durch die Herausforderungen die sich deutsche Unternehmen stellen müssen. So stimmten, zum Beispiel, 40 % der befragten Unternehmen zu, dass der Aufwand für die kontinuierliche Überwachung der Sicherheitsvorgaben ein Problem ist. Zudem werden die Cyberattacken immer komplexer (51 % stimmten zu) und während nicht alle Security-Prozesse sich auslagern lassen, ist dies hier Fall. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen die vorhandenen Kräfte fokussiert eingesetzt werden und das Outsourcing an einzelnen Stellen kann dabei eine große Unterstützung sein3.

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Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines MDR Anbieters achten?

Die Auswahl eines guten Dienstleisters kann gerade durch die fehlende einheitliche Nomenklatur sehr verwirrend sein. Hinzu kommt, dass verschiedene Anbieter nicht strikt den gleichen Service anbieten, sondern viel auf Kundenwünsche eingehen. MSP / EDR Dienstleister werden dadurch teilweise zu MDR Anbietern, erfüllen aber nicht alle Vorteile der Managed Detection and Response Services.

Alle Punkte in diesem Beitrag zu behandeln wäre viel zu lang, daher schreiben wir aktuell an einem Handbuch für Unternehmer bzgl. der Einführung eines solchen Services in Ihrem individuellen Unternehmen. Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, sobald wir fertig sind, tragen Sie sich gerne hier ein:

Die meisten Unternehmen handeln bei der IT-Security nicht proaktiv, sondern entweder nach einem erfolgten Angriff, oder weil Sie durch Richtlinien wie das TISAX oder B3S Pharma dazu gezwungen werden. Schauen Sie sich daher im ersten Schritt an, was auf Sie zutrifft, welchen Schutz Sie benötigen und wie hoch Ihr jährliches Budget ist.

Beschäftigen Sie sich im zweiten Schritt etwas näher mit der Materie. Nutzen Sie dafür Quellen wie Gartner, oder die Websites der unten genannten Anbieter. Die Definition des MDR-Begriffs stammt von Gartner und die meisten Dienstleister folgen dem Vorschlag, allerdings benennen Sie den Service an sich um, fügen stellenweise weitere Leistungen hinzu und lassen andere weg. Wenden Sie in diesem Schritt lieber ein paar Stunden mehr auf, damit Sie den nächsten Schritt gut vorbereitet haben.

Im dritten und letzten Schritt sollten Sie sich mit möglichen Dienstleistern beschäftigen. In Deutschland sind das vor allem die NCC Group, Deloitte Security, IBM Security und noch ein paar andere. Sprechen Sie die Service-Provider unverbindlich an und lassen Sie sich entsprechend beraten.

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Quellen

1: Ponemon Institute LLC, Cost of a Data Breach Report 2019

2: Datto Inc, Der Stand des MSP Marktes, 2018

3: IDG Research Services, Studie Managed Security 2018

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Workstream Collaboration Tools

Müssen Sie immer noch mit Ihrem Projektteam für eine Besprechung im gleichen Raum sitzen? Sind die Informationen über verschiedene Medien wie Excel, Mail und Telefonate bzw. Gepräche zwischen Einzelpersonen verteilt? Verlieren Sie dann auch oft den Überblick?

Workstream Collaboration Tools sind dazu da, um genau diesen Umstand endlich zu verbessern. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Marktdurchdringung in Deutschland und bietet Unternehmern die Möglichkeit in das Thema Einblick zu erhalten. Wir richten uns direkt an folgende Personengruppen:

  • Service-Provider für deutsche Unternehmen
  • Unternehmer, die Kommunikation fördern möchten

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Was sind Workstream Collaboration Tools?

Mit den Kollaborationstools soll in erster Linie die Produktivität innerhalb eines Unternehmens, oder auch zwischen verschiedenen Unternehmen, verbessert werden. Das geschieht über das Zusammenfassen von Planungstools, Chat-Funktionen und Teamintegrationen sowie Datei-Sharing in einer einzigen Software. Das ganze funktioniert dann ähnlich zu den aktuell erfolgreichen Social Media Plattformen: Sie können Beiträge zu einem Thema des Projektes schreiben und die Teamkollegen können liken, abstimmen, oder kommentieren.

Erfolgreiche Beispiele in diesem Bereich sind Slack, Mircosoft Teams oder Cisco Webex.

Wie sieht der Markt in Deutschland aus?

Im Jahr 2019 lag der Umsatz mit Collaboration-Software in Deutschland bereits bei 436,63 Millionen Euro. Bis 2021 soll der Umsatz nochmal um 5 % steigen. Damit machen sie einen kleinen, aber nicht unerheblichen, Teil des Marktes für Produktivitätssoftware aus. Der Umsatz in diesem übergeordneten Feld lag im Jahr 2019 bei 4.691,63 Millionen Euro1.

Im weltweiten Vergleich behauptet sich Microsoft als Marktführer nach wöchentlich aktiven bezahlten Nutzern, gefolgt von Slack und Cisco2.

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Worauf sollten Sie bei einer Kollaborationssoftware achten?

Sie haben die Vorzüge einer solchen Software nun ausgiebig recherchiert und sind überzeugt, dass Ihnen eine Investition in diese Tools einen erheblichen Mehrwert bringt. Bleibt die Frage: Welche Software ist die beste in meiner Situation?

Alle Punkte in diesem Beitrag zu behandeln wäre viel zu lang, daher schreiben wir aktuell an einem Handbuch für Unternehmer bzgl. der Einführung einer solchen Software in Ihrem individuellen Unternehmen. Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, sobald wir fertig sind, tragen Sie sich gerne hier ein:

Der erste Punkt auf unserer Liste ist die Systemintegration. Nutzen Sie zum Beispiel Office 365, lässt sich Microsoft Teams wunderbar einsetzen. Hierbei geht es vor allem darum die Daten überall einfach zu synchronisieren. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem Software-Verantwortlichen in der IT.

Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz. Sie müssen sich bewusst machen, wo die Anbieter ihre Daten speichern. Welche Sicherheitsverschlüsselungen benutzen sie und in welchem Ruf steht die Firma in Bezug auf Datenschutz. Hinzu kommt die Frage, ob Sie überhaupt Ihre Daten im Ausland (in manchen Fällen) speichern dürfen. Sprechen Sie diesbezüglich auf jeden Fall mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Der dritte und letzte Punkt für diesen Beitrag ist der Preis. Wie bei jeder anderen Investition auch geht es auch bei der Software-Entscheidung am Ende ums Geld. Wie teuer darf die Lösung sein, wie hoch ist Ihr Budget und steht der Nutzen noch in einem sinnvollen Zusammenhang mit den Kosten?

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Quellen

1: Statista Market Outlook

2: MZA Consultants, aufgerufen am 07.04.2020, Link

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Threat Intelligence Services

Schützen Sie Ihr Unternehmen bereits aktiv vor Cyberattacken? Wie stellen Sie Schwachstellen fest? Wann und von wem werden Sie vor möglichen Gefahren gewarnt? Der Service “Threat Intelligence” sowie der deutsche Markt im Überblick.

Dieser Beitrag soll Ihnen dabei helfen den deutschen Markt besser einzuschätzen und als Anreiz für Unternehmer dienen, sich mehr mit dem Thema zu befassen. Wir richten uns direkt an folgende Personengruppen:

  • Service-Provider für deutsche Unternehmen
  • Unternehmer, die Ihr Unternehmen schützen wollen

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Was sind Threat Intelligence Services?

Threat Intelligence Services sind Dienstleistungen, welche die Bedrohungsanalyse für Unternehmen übernehmen. Je nach Ausprägungsgrad der Dienstleistung kann zum Beispiel die IT-Infrastruktur auf Sicherheit überprüft werden, Bedrohungen aus dem Web (öffentlich, dark und deep) gefiltert werden und/oder Berichte über Software-Probleme gesammelt werden. In jedem Fall geht es darum, dass der Dienstleister dem Unternehmen ein Teil der IT Security abnimmt und im Anschluss an die Analyse, oder im Falle eines sinnvollen Rahmenvertrags in regelmäßigen Abständen, ein Bericht vorlegt.

Konkretes Beispiel:

Eine Software zur Kommunikation innerhalb des Unternehmens meldet ein Sicherheitsleck, welches von Hackern nun ausgenutzt werden kann, um in das Unternehmen einzudringen. Der Threat Intelligence Dienstleister würde Ihnen in dem Fall direkt eine Nachricht zukommen lassen und eventuell sogar direkt reagieren und Ihr System sichern.

Das ist natürlich ein sehr einfaches Beispiel mit einer öffentlichen Nachricht, welche das Unternehmen im Zweifel irgendwann auch selbst mitbekommen hätte. Nachrichten aus Social Media, oder dem Deep Web zu filtern ist da schon eine andere Schwierigkeit. Auch diese Services übernimmt ein guter Anbieter.

Marktanalyse – Kurzüberblick Threat Intelligence Services

In einer Studie aus dem Jahr 2018 wurde festgestellt, dass in Deutschland bereits 39 % der Unternehmen mit einem entsprechenden Dienstleister für Bedrohungsanalysen zusammenarbeiten. Weitere 27 % sind gerade in der Planung einer solchen Kooperation.

Dementsprechend hoch ist auch der Wettbewerb innerhalb des Feldes. 53,3 % der befragten IT-Dienstleister (insb. Firmen die “Managed Services” verkaufen) planen in Zukunft anzubieten und ein Großteil dieser bietet den Services bereits an.

Alleine diese Zahlen sollten bereits die Relevanz des Themas veranschaulichen, doch lassen Sie uns gerne konkrete Gründe für Threat Intelligence Services anschauen.

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Was spricht für die Dienstleistung?

Die Bedrohung von Unternehmen durch Cyber-Attaken nimmt nicht nur in der Anzahl zu, sondern auch stark in der Komplexität. Das stellt die Unternehmen, nicht nur in Deutschland, vor große und unterschiedliche Herausforderungen. Dies ist zugleich eines der stärksten Pro-Argumente der Threat Intelligence Services, denn sie nehmen einen Teil der Arbeit zuverlässig ab.

Zudem herrscht ein steigender Fachkräftemangel in Deutschland und das vor allem im Bereich der IT. Die Fachkräfte sind dementsprechend kostenintensiv und die oftmals wenigen Angestellten müssen zielorientiert eingesetzt werden. Nicht alle IT-Probleme lassen sich outsourcen, doch die Bedrohungsanalysen sind dafür prädestiniert.

Es gibt noch viele weitere Argumente für diese Dienstleistung und wir arbeiten aktuell an einem CIO Guide für den deutschen Markt. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie sich gerne hier eintragen. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung, wenn das Handbuch fertig ist.

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IDG, Studie Managed Security 2018

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Data Commercialization

Wie weit ist die deutsche Wirtschaft im Bereich der Datenkommerzialisierung bzw. in der Daten Monetarisierung? Nutzt der Mittelstand seine Daten zielorientiert und verkauft eventuell sogar schon seine Erkenntnisse? Können Dienstleister hier ansetzen und den Unternehmen zeigen wie es geht?

Dieser Beitrag soll Ihnen dabei helfen den deutschen Markt besser einzuschätzen und als Anreiz für Unternehmer dienen, sich mehr mit dem Thema zu befassen. Wir richten uns direkt an folgende Personengruppen:

  • Service-Provider für deutsche Unternehmen
  • Unternehmer, die mehr aus Ihren Daten machen wollen

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Was ist Data Commercialization?

Heute weiß die breite Masse das, was Google, Facebook und Microsoft (u.a.) bereits seit Jahren wissen. Daten und Einblicke sind wertvoll und können monetarisiert werden. Unter dem Oberbegriff “Data Commercialization” werden verschiedene Methoden zur Monetarisierung von Daten zusammengefasst. Strategien für diese Kommerzialisierung gibt es jede Menge, doch es ist äußerst wichtig zu verstehen, dass Daten erst dann etwas wert sind, wenn sie auch eingesetzt werden.

Im Zuge der Industrie 4.0 und des Internet-of-Things werden auch immer mehr Daten direkt aus dem produzierenden Gewerbe gesammelt, analysiert und zum Beispiel für die internen Prozesse verwendet. Data Commercialization beschreibt aber nicht diese interne Verwendung, sondern die externe. Auch für andere Unternehmen, Kunden oder Lieferanten können die Daten aus Ihrem Unternehmen wertvoll sein. Wie genau Sie das herausfinden können und mögliche Anwendungsfälle besprechen wir beispielhaft nach unserem kurzen Marktüberblick.

Wie stark nutzen die deutschen KMUs ihre Daten?

Im Jahr 2017 haben 72,1 % der befragten IT-Verantwortlichen gesagt, dass sie Big Data nutzen, oder die Nutzung planen, für Ihre kundenzentrierten Prozesse. Ca. 60 % nutzen, oder wollen Big Data nutzen, für die internen Prozesse, aber nur 32 % wollen neue Geschäftsmodelle aufspüren und nur 26 % wollen diese entwickeln.

Wir gehen davon aus, dass dies an dem Fachkräftemangel liegt und sehen hier gute Chancen für Dienstleister. Als IT-affiner Dienstleister könnten Sie sich auf die Suche nach kooperationswilligen Mittelständler machen und zusammen ein Geschäftsmodell vorantreiben.

Allgemein herrscht noch zu wenig Bereitschaft oder Möglichkeit zum Datenaustausch. Theoretisch besteht die Möglichkeit sich an vielerlei Stelle mit Anderen auszutauschen: Kunden, Lieferanten, Partnern oder kommerziellen Datenanbietern. Selbst mit Wettbewerbern könnte man sich austauschen, doch egal über welche Kategorie wir sprechen, nie haben mehr als 20 % der Befragten gemeldet, dass Sie eine solche Partnerschaft nutzen1.

Wir möchten unter anderem an dieser Stelle ansetzen und herausfinden, warum der Austausch bislang eher schleppend verläuft. Teilen Sie uns gerne weitere Punkte mit auf die Sie eine Antwort suchen und kontaktieren Sie uns ebenfalls für eine Marktanalyse in Ihrem speziellen Feld. Nutzen Sie hierfür gerne unser Kontaktformular: Hier klicken

Unsere Mission

“Wir analysieren eigeninitiativ, oder in Kooperation mit unseren Kunden, zukunftsorientierte Märkte. Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden exklusive Marktinformationen, welche Ihnen als Grundlage Ihrer unternehmerischen Entscheidungen helfen. Zusätzlich unterstützen wir unsere Kunden bei der Implementierung durch Produkte, Seminare und Projektmanagement-Koordination.”

Wie können Sie ihre Daten monetarisieren?

Wir arbeiten aktuell an einem allgemein gültigen Schritt-für-Schritt Plan der Ihnen zeigt, was es braucht, damit Sie Ihre Daten gewinnbringend nutzen können. Lassen Sie uns gerne Ihre Email-Adresse hier und wir benachrichtigen Sie wenn wir mit der Erstellung des Handbuchs fertig sind.

An dieser Stelle sei gesagt, dass es verschiedene Möglichkeiten zur Verwendung Ihrer Daten gibt. Wir ziehen hier gerne die Arbeit von Thomas und Leiponen heran, welche sechs Möglichkeiten der wert bringenden Nutzung von Daten herausgearbeitet haben2:

  • Datenlieferant
  • Datenmanager
  • Datenverwalter
  • Anwendungsentwicker
  • Dienstleister
  • Datensammler

Schauen Sie sich gerne die Publikation an, wenn Sie mehr über die einzelnen Möglichkeiten erfahren wollen. Wir beschränken uns hier auf ein Beispiel im B2B und eines im B2C.

Datenaustausch zwischen Unternehmen

Wenn Sie Ihren Kunden genau kennen, können Sie auch sehr leicht weitere Unternehmen benennen, die die gleiche Zielgruppe haben. Hiermit sind keine Konkurrenten gemeint, sondern mögliche Partnerunternehmen. Ein tolles Beispiel bietet die Tourismusbranche. Airlines und Hotels haben eine sehr ähnliche Zielgruppe und können Daten untereinander gewinnbringend austauschen. Es ist zum Beispiel möglich und sinnvoll, dass Airlines ihre Buchungsdaten (natürlich anonymisiert) an Hotels weiterleiten. Diese können die Daten dann nutzen, um Kapazitäten zu planen, Werbeaktionen zu koordinieren oder Trends abzulesen. Eine Kooperation wäre hier sehr sinnvoll.

Datenbereitstellung für Kunden

Eine Kategorie die Amazon sehr gut beherrscht, ist der Mehrwert für den Kunden. Seitdem sie ihre eigene Logistik vorantreiben und nicht mehr ausschließlich auf die DHL und andere Lieferdienstleister setzen, haben sie die Möglichkeit ihren Kunden noch mehr Einblick in die Lieferung zu geben. Während man noch vor ein paar Jahren wusste dass das Paket irgendwann am kommenden Dienstag geliefert wird, kann man heute nahezu in Echtzeit sehen wo sich das Paket befindet.

Das sind zwei kurze Beispiele wie auch Sie Ihre Daten verwenden können. Tragen Sie sich gerne für unser Handbuch ein, damit Sie eine solche innovative Leistung auch für Unternehmen erstellen können.

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Quellen

1: Capgemini. Studie IT-Trends 2018.
2: Thomas, Llewellyn & Leiponen, Aija. (2016). Big data commercialization. IEEE Engineering Management Review. 44. 10.1109/EMR.2016.2568798.

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